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Isotonisch, Hypotonisch, Hypertonisch - auf die Konzentration kommt es an.

Wer sich mit Sportgetränken beschäftigt, hört immer wieder die Begriffe Isotonisch, Hypotonisch und Hypertonisch. Auch im Blog wurde dazu schon eine Frage gestellt. Ich will versuchen, darzustellen, was die verschiedenen Tonizitäten bedeuten und welche Auswirkungen sich für optimale Sportgetränke ergeben.

1. Isotonische Flüssigkeit hat die gleiche Osmolarität (Teilchenkonzentration) wie das Blutplasma. Da die Konzentration der gelösten Teilchen der des Blutes entspricht, wird die Flüssigkeit angeblich sehr schnell vom Körper aufgenommen.

2. Hypotonische Flüssigkeit hat dagegen eine niedrigere Osmolarität als das Blutplasma. Hypotone Getränke sind für eine rasche Flüssigkeitsresorption fast noch besser geeignet als isotonische Getränke, denn die Isotonie verändert sich bereits in der Magen-Darm-Passage.

3. Hypertonische Flüssigkeit hat eine höhere Osmolarität als das Blutplasma. Hypertonische Getränke sind während des Sports nicht zu empfehlen, da dem Körper kurzfristig Wasser entzogen wird, um das Getränk auf die gleiche Teilchenkonzentration wie das Blut zu bringen.

Grundsätzlich gilt: Wenn Sportgetränke konsumiert werden, dann sollten es isotone oder besser hypotone Getränke sein.

Ausschlaggebend ist dabei die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Denn als Teilchen werden sowohl einfache Saccharose (Zucker), langkettige Zucker (z.B. Maltodextrin) als auch Salze (Natrium, Magnesium, etc.) oder andere Bestandteile pro Molekül gerechnet.

Ein Getränk mit sehr viel einfachem Zucker ist also insofern schlecht, weil es bereits viele, viele gelöste Teilchen pro Liter enthält und damit schon eine hypertonische Lösung ist ;-)

Die optimale Zusammensetzung von Sportgetränken

Einige Anhaltspunkte sollten bei der Auswahl des richtigen Sportgetränkes beachtet werden:

  • Der Kohlenhydratanteil sollte 50-70 g/l betragen, um eine optimale Auffüllung der Energiereserven zu garantieren und hauptsächlich langkettiger Zucker sein wie Maltodextrin.
  • Das Getränk sollte viel Natrium (ca. 500 mg/l) enthalten, damit das Wasser im Körper gebunden und nicht gleich wieder ausgeschieden wird.

Für Regenerationsgetränke, die nach dem Sport konsumiert werden, gilt:

  • Sie sollten zusätzlich zu den Kohlenhydraten möglichst reich an Magnesium, weiteren Spurenelementen, Vitaminen und Aminosäuren sein.

Einige Regeln zum Trinken und Essen während des Sportes
Wichtig ist nicht nur, was man trinkt und ißt, sondern auch wann, in welcher Menge und in welchen Abständen. Die richtige Flüssigkeitsaufnahme spielt eine ausschlaggebende Rolle für die Leistungsfähigkeit.

Folgende Regeln sind besonders wichtig:

  • Um nicht schon mit einem Flüssigkeitsmangel zu starten, sollte man vor dem Sport auch schon geringe Mengen trinken.
  • Besonders bei Ausdaueraktivitäten ist es wichtig, schon vor dem Einsetzen des Durstgefühls mit der Flüssigkeitsaufnahme anzufangen.
  • Langsames, schluckweises Trinken in regelmäßigen Abständen (alle 20 Minuten ca.0,2l) ist am verträglichsten.
  • Bei fester Nahrung (z.B. Riegel) ist es wichtig gleichzeitig ausreichend Flüssigkeit zur besseren Verwertbarkeit zu sich zu nehmen
  • 1 nutraxx energybar (65 g) liefert in etwa genauso viel Energie wie 1 Liter nutraxx carbopower. Eine schnellere Aufnahme erreicht man mit dem Getränk, wogegen das subjektive Hungergefühl meistens mit fester Nahrung besser gestillt wird. Die jeweilige Präferenz ist individuell von Sportler und Sportart abhängig
  • Nach dem Sport kann der ausgelaugte Körper am besten die verloren gegangenen Elektrolyte und Kohlenhydrate wieder aufnehmen. Für den Regenerationsprozess ist deshalb wichtig 1 – 2 Liter zu trinken

Und jetzt bin ich gespannt, auf Eure Fragen :-)


Diskussion


Ist des nicht auch in dem schreiben, des wir zum Päckchen gekriegt ham so einigermassen drin?
*amkopfkratz*
also wenn nicht, hab ich was grundliegend falsch verstanden ;)

28. June 2005 um 14:48
von YoGy

Nagut, also ich habe noch keinen Riegel gegessen doch habe es morgen bei den Bundesjugendspielen vor. Bisher habe ich nur das Getränk ( Pulver mit Wasser ) getrunken beim Training in ca. 20 Min Abstand.

Also bis jetzt habe ich keine großen Unterschiede gemerkt, bis auf dass ich ein bisschen weniger erschöpft war, was ich mir jedoch auch eingebildet haben könnte. Am Samstag habe ich Sichtugnstunier und werde da fleißig ausprobieren und dann ein Feedback abgeben ;).

28. June 2005 um 15:03
von ferfers

mensch !
bin ich der einzige der das Paket immer noch nicht gekriegt hat ???
kann natürlich auch sein das mir das jemand geklaut hat …. frechheit !

28. June 2005 um 23:48
von z3rberus

@YoGy
stimmt dieses Thema ist auch in dem Schreiben angerissen, aber nicht jeder liesst so aufmerksam wie Du ;)

29. June 2005 um 12:40
von nutraxx.tom

@ ferfers
das Thema Wirksamkeit, Leistungssteigerung und Doping werde ich noch als gesondertes Thema aufgreifen. Soviel vorab: Substitution oder Sporternährung darf nicht nur als einmaliges Wundermittel betrachtet werden, sondern ist von längerfristiger Natur. Genauso wie beim Training. Wer einmal im Monat trainiert, wird auch nicht diesselbe Leistung abrufen können wie jemand, der ein regelmäßiges Training jede Woche betreibt.

29. June 2005 um 12:48
von nutraxx.tom